Freitagnachmittags-Beschäftigung – vom Tackern zum Klick
Wenn man heute auf den „Senden“-Button drückt und die Dauervorschreibung in Sekundenschnelle per E-Mail beim Mieter landet, denkt man kaum daran, wie viel Arbeit früher dahintersteckte.
Blick zurück
Ein Blick zurück in die 80er und 90er Jahre: Am ersten Tag des Monats spuckte der Dauerdrucker Zahlschein um Zahlschein aus. Ganze Stapel von Papier wuchsen auf den Schreibtischen. Und dann begann die eigentliche Arbeit: Jeder einzelne Zahlschein wurde sorgfältig gefaltet, getackert und in ein Kuvert gesteckt. Stundenlang. Monat für Monat. Nicht selten wurden dafür Freitagnachmittage „geopfert“. Viele erinnern sich noch genau an das typische Tackern- Geräusch, das den Raum füllte. Es war fast wie ein Metronom, das den Takt des Arbeitsalltags bestimmte. Zwar war es eine sehr monotone Arbeit, aber gemeinsam mit einigen anderen Freiwilligen wurde dieser Nachmittag oftmals einer der Lustigsten im ganzen Monat. Es gab viele unterhaltsame Gespräche und manchmal sogar ein Gläschen Wein oder Sekt und nicht selten endete der Freitag gemeinsam bei einem Umtrunk in einem Lokal.
Und heute?
Heute sieht das völlig anders aus: Ein Knopfdruck genügt und die Mieterinnen und Mieter erhalten ihre Abrechnung direkt per E-Mail in ihr Postfach. Kein Papierstapel, kein Falten, kein Tackern mehr. Der Monatsanfang ist nicht mehr mit endlosen Handgriffen verbunden, sondern mit einem kurzen, effizienten Prozess.
Ein kleiner Schritt in der Digitalisierung – und doch eine riesige Erleichterung im Arbeitsalltag für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Kaum jemand hätte heute noch Verständnis dafür, mehrere Tage auf eine Abrechnung zu warten. Ein Klick – sofort verfügbar: Alles andere wirkt aus heutiger Sicht wie aus einer anderen Zeit.







